28.09.11

Unspunnen-Sieger Bösch: Morgen gehts zurück in den Stollen

Bösch fühlte sich neben dem Barkeeper (2,10m, 180kg) in Neuseeland klein

Der Toggenburger Unspunnen-Sieger Daniel Bösch (23) ist seit gestern Dienstag aus seinem Urlaub in Neuseeland zurück. schwingenonline.ch hat mit dem unkomplizierten und stolzen Bösch gesprochen.

Wie geht es Dir und wie fühlt es sich als Unspunnen-Sieger 2011 an?
Danke, tip top. Kein Jetlag und ich habe mich bereits wieder aklimatisiert. Natürlich fühlt es sich gut an. Und ein wenig Stolz ist schon auch dabei. Nicht zuletzt bin ich nach Thomas Sutter und Jörg Abderhalden, erst der dritte Ostschweizer, welcher das Unspunnen-Schwinget für sich entscheiden konnte.

Bereits sind 3 Wochen seit deinem Triumph vergangen. Was hast Du seither gemacht?
Knapp drei Wochen habe ich eine tolle Zeit in Neuseeland verbracht. Dabei viel entspannt, herumgereist und auch zwei Rugby Spiele besucht.

Wenn Du zurück blickst, welche Unspunnen-Situationen hast Du speziell noch vor Augen?
Natürlich den Moment, als ich Schuler auf dem Rücken hatte. Das Bewusstsein, gewonnen zu haben. Aber auch der Sieg im 3. Gang gegen den Berner Zaugg, sprich den Moment als mir klar war, den dritten 10er gelandet zu haben. Und im fünften Gang, als ich Florian Gnägi in der Brugg hatte.

Was hat sich seit deinem Sieg verändert?
Ich erhalte nun viele Einladungen wie z.B. von der Stadt St. Gallen, meinem Lieblingshockeyverein den EV Zug, Super-10-Kampf, etc..

Der Unspunnen-Sieg hat Dir die Teilnahme am beliebten Super-10-Kampf vom 4. November im Hallenstadion beschert. Ein Kindheitstraum, der in Erfüllung geht?
Ehrlich gesagt, habe ich mich nie gross mit dem Super-10-Kampf befasst. Aber es muss glaube ich sehr viel Spass machen. Ich freue mich auf  jedenfall. Ich muss noch ein wenig trainieren, damit ich dann fit bin… (lacht)

Viele Spitzenschwinger haben inzwischen ein Management, welche sich für die Vermarktung und andere Dinge des Athleten kümmern. Wirst Du auch auf diesen Zug aufspringen?
Ich habe bereits letztes Jahr mit Peter Behler, u.a. der Ressortleiter des Eidgenössischen 2010 in Frauenfeld, zusammengearbeitet. Das passt bis jetzt ganz gut.

Wie sehen deine nächsten Wochen aus?
Morgen gehts wieder ab in den "Stollen", sprich in die Metzgerei Niedermann in Uhwiesen (nähe Schaffhausen). Ansonsten verbringe ich trainingsmässig einen ruhigen Oktober, bis ich dann im November wieder intensiver trainiere.
 

Dani, besten Dank für das Gespräch.

Hier geht es zum Sportpanorama Beitrag "Dani Bösch in Neuseeland".
 

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