28.07.18

Wicki oder Stucki?

Brünig OW – Mit dem 125. Brünig Schwinget, findet morgen Sonntag das fünfte Bergkranzfest statt. Auf der Wasserscheide zwischen der Innerschweiz und dem Kanton Bern kämpfen 120 Schwinger aus den Teilverbänden Bern, Innerschweiz und Nordwestschweiz um den Tagessieg.
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von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Stucki und Wicki Favoriten
In diesem Jahr stellt sich auf dem Brünig die Frage auf welcher Seite vom Brünig der Festsieg landet. Einerseits hoffen die Innerschweizer auf ihren Trumpf namens Joel Wicki und auf der anderen Seite greifen die Berner den Festsieg mit ihrem Trumpf namens Christian Stucki an. Beide Sennenschwinger haben das Potential den Festsieg zu feiern. Nach ihren grossen Aufritten am Innerschweizer Schwingfest oder auf der Rigi sind sie die absoluten Topfavoriten. Jetzt müssen sie sich im Hexenkessel auf dem Brünig beweisen, ob sie sich durchsetzen können.

Innerschweizer ohne Nötzli und Müllestein
Joel Wicki kann auf dem Brünig auf das Innerschweizer Team hoffen. Jedoch mussten bereits zwei wichtige Stützen absagen. Reto Nötzli und Mike Müllestein müssen auf einen Start am Bergklassiker verzichten. Jedoch können die Innerschweizer auf weitere Routiniers wie Christian Schuler, Benji von Ah, Sven Schurtenberger, Philipp Gloggner oder Andi Imhof zählen. Mal schauen, ob sie die Berner zusammen mit Wicki besiegen können.

Stucki mit grossem Team
Die Berner Mannschaft muss auf dem Brünig lediglich auf die beiden Könige Matthias Sempach und Matthias Glarner verzichten. Kilian Wenger, Remo Käser, Thomas Sempach, Matthias Aeschbacher und Florian Gnägi gehören somit ebenfalls zum Favoritenkreis auf dem Brünig und sind ebenfalls in der Lage das Fest zu gewinnen. Falls der Trumpf Stucki morgen Sonntag nicht Sticht, haben die Berner noch weitere in der Hand.

Nordwestschweizer wollen verbessern
Nach dem schlechten Abscheiden am eigenen Bergkranzfest möchten die Nordwestschweizer das Vergangene korrigieren. Mit Nick Alpiger, Patrick Räbmatter, Roger Erb, Remo Stalder oder David Schmid ist ihr Ziel klar. Sie möchten mehr Kränze erkämpfen als vor Wochenfrist auf dem Weissenstein. Ob ihnen dies gelingt, zeigt sich morgen Sonntag auf dem Brünig.

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