13.07.16

Vorschau Weissenstein Schwinget 2016: Können die Nordwestschweizer dem Gästedruck standhalten?

Solothurn SO – Am kommenden Samstag 16. Juli 2016 findet das traditionelle Weissenstein-Schwinget ob Solothurn statt. Am Nordwestschweizer Bergkranzfest werden 90 Schwinger aus den drei Teilverbänden Nordwest-, Nordost- und der Innerschweiz antreten, wovon 14 eidgenössische Kranzschwinger am Start sind.
Das Anschwingen ist auf 08.30 Uhr gesetzt und die Festwirtschaft öffnet bereits um 06.30 Uhr. Der Schlussgang findet um 16.30 Uhr statt.
schwingenonline.ch ist auf dem Weissenstein am Samstag live vor Ort und berichtet auf der Facebook-Fanpage laufend mit aktuellen Resultaten, Ranglisten und Fotos aus der Nordwestschweiz.

von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Nordwestschweizer sind gefordert
Die Nordwestschweizer Schwinger standen in dieser Saison bereits an einem Bergrkanzfest im Einsatz. Am Stoos Schwinget schlossen sie jedoch nicht wie gewünscht ab und reisten lediglich mit einem Kranz nach Hause. Bei den anderen Formtests gegen Schwinger aus anderen Teilverbänden überzeugte bis jetzt nur Bruno Gisler. Obwohl das Nordwestschweizer Team viel Potential besitzt, konnten sie in der laufenden Saison noch nicht richtig überzeugen.
Am kommenden Samstag steht jedoch die komplette NWS Mannschaft am eigenen Bergkranzfest im Einsatz. Angeführt von den Eidgenossen Bruno Gisler, Christoph Bieri, Mario Thürig und Remo Stalder, gefolgt von Patrick Räbmatter, Nick Alpiger Andreas Hener, Roger Erb und Henryc Thoenen könnten sie mit einer guten Teamleistung die starken Gäste aus der Nordost- und Innerschweiz bremsen. Ob sie die gewünschte Teamleistung abrufen können, zeigt sich am Samstag auf dem Weissenstein.

Innerschweizer angeschlagen
Das Innerschweizer Schwingerteam hat momentan mit vielen Verletzungen zu kämpfen. So werden am Samstag nebst Benji von Ah auch Andreas Ulrich fehlen. Beide Spitzenschwinger müssen wegen einer Verletzung auf einen Start verzichten. Somit liegt die grosse Verantwortung bei Christian Schuler. Der Rothenthurmer befindet sich momentan in seiner Saison des Lebens. So feierte er nebst dem Sieg am Zuger Kantonalschwingfest auch den Sieg auf dem Stoos und am ISV Schwingfest in Einsiedeln. Er ist momentan klar der stärkste Schwinger im Innerschweizer Schwingerverband. Mit Andi Imhof erhält Schuler eine routinierte Unterstützung auf dem Solothurner Hausberg. Der Urner ist speziell an Grossanlässen immer wieder mit einer Top Leistung an vorderster Front mit dabei. Dies könnte auch am kommenden Samstag der Fall sein.
Ein weiterer Schwinger aus dem ISV darf man ebenfalls nicht vergessen. Der junge und talentierte Joel Wicki wird ebenfalls versuchen das Sägemehl auf dem Weissenstein aufzuwirbeln. Nach bestandener Lehrabschlussprüfung kann er nun ohne Druck wieder angreifen und ist somit ein heisser Kandidat um den möglichen Festsieg.
Mit Melk Britschgi, Lutz Scheuber, Ralf Schelbert, Philipp Schuler und Werner Suppiger starten nebst den Favoriten aus dem eigenen Lager auch fünf zähe Mittelschwinger, welche dem einen oder anderen Favoriten das Leben richtig versalzen können. Somit kann man gespannt sein, ob das ISV Team, trotz vielen Verletzten, überzeugen kann.

Komplette NOS Spitze am Start
Der NOS Schwingerverband startet am kommenden Samstag mit der kompletten Spitze am vierten Bergkranzfest der Saison 2016. In der Ostschweiz hat in der laufenden Saison ein regelrechter Leaderwechsel stattgefunden. Der junge Armon Orlik übernahm das Zepter von Unspunnen Sieger Daniel Bösch und Samuel Giger folgte dem Bündner Schritt für Schritt nach. So standen Giger und Orlik am Thurgauer, sowie am NOS Schwingfest im Schlussgang. Beide sind auch in der Nordwestschweiz Favoriten für einen Festsieg. Der Nordwestschweizer Spitzenschwinger Christoph Bieri griff in dieser Saison bereits mit beiden Talenten zusammen und bekam die Stärke der beiden Sennenschwinger zu spüren über. So musste er jeweils als Verlierer den Platz verlassen.
Nebst den NOS Talenten sind mit Daniel Bösch, Arnold Forrer, Michael Bless, Beat Clopath, Stefan Burkhalter, Martin Glaus, Fabian Kindlimann und Raphael Zwyssig kämpft die komplette Spitze der Ostschweiz im Sägemehl auf dem Weissenstein.
Das NOS Team wird von weiteren guten Mittelschwingern ergänzt, welche das Teilnehmerfeld richtig aufmischen könnten. Ernst Bühler, Andreas Fässler, Adrian Oertig, Roger Rychen, Michael Rhyner, Markus Schläpfer und Mario Schneider sind nur ein Teil davon. Wenn die Ostschweizer im geschlossenen Team auftreten, wird es für die Gastgeber kein leichtes Unterfangen werden und die Innerschweizer müssen ebenfalls ihr beste Leistung abrufen können um dem Druck zu  bestehen.

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