03.07.14

Vorschau Innerschweizer Schwingfest 2014: Erster Härtetest für Daniel Bösch

Cham ZG – Cham ist Austragungsort des 108. Innerschweizerischen Schwing- und Aelplerfest. Am kommenden Sonntag den 6. Juli 2014 messen sich über 200 Innerschweizer mit den acht geladenen Gästeschwingern beim zweiten Teilverbandsfest der laufenden Saison. Der Wettkampf beginnt bereits um 7.30 Uhr mit dem Anschwingen, der Schlussgang ist auf 16.30 Uhr angesetzt. Bereits um 6.00 Uhr öffnet das Festareal bei der Schulanlage Röhrliberg. Sämtliche der 6000 Tribünenplätze sind längst ausverkauft. An der Tageskasse werden jedoch noch Rasensitzplätze und Stehplätze verkauft. Den Besuchern wird empfohlen mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Die Arena befindet sich nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und der Weg ist gut ausgeschildert.
schwingenonline.ch ist in Cham am Sonntag live vor Ort und berichtet auf der Facebook-Fanpage laufend mit aktuellen Resultaten und Ranglisten aus dem Zugerland.

von René Willener (rw), schwingenonline.ch

Innerschweizer mit Verletzungssorgen
Mit Martin Grab, Peter Imfeld, Philipp Gloggner, Erich Fankhauser und Martin Suppiger fehlen den Gastgebern seit längerem, nicht weniger als fünf Eidgenössische Kranzschwinger verletzungsbedingt. Das breite Innerschweizer Kader, mit den vielen starken Mittelschwingern hinter den arrivierten Eidgenossen bewies vor Monatsfrist beim ersten Bergfest auf dem Stoos, dass sie mit einer geschlossenen Teamleistung diese Ausfälle durchaus auffangen können. Die favorisierten Berner wurden lange in Schach gehalten und zum Schluss reihten sich nicht weniger als acht Athleten unter die Kranzgewinner. Unter ihnen mit Lutz Scheuber, Philipp Schuler, Werner Suppiger und dem jungen Pirmin Küttel. Der Entlebucher Joel Wicki, ein weiterer aufstrebender Schwinger landete auf dem Stoos nur knapp hinter den Kranzrängen. Der 17 jährige gehört zusammen mit dem um ein Jahr älteren Pirmin Reichmuth zu den grössten Hoffnungsträgern im Innerschweizerischen Teilverband. Beide Talente streben am bevorstehenden Fest ihren ersten Teilverbandskranz an.
Nicht um den ersten Teilverbandskranz, sondern um den ersten Festsieg beim prestigeträchtigen Innerschweizerischen kämpfen mit Christian Schuler und Andreas Ulrich die zwei zurzeit formstärksten Innerschweizer Spitzenschwinger. Die beiden Schwyzer zählen somit zu den Topfavoriten auf Siegermuni Falkon. Dahinter folgen mit Adi und Philipp Laimbacher zwei Eidgenossen, welche sich bereits mehrmals in die Siegerliste eintragen konnten und auch bei der diesjährigen Ausgabe wiederum zu den erweiterten Favoriten zählen. Ebenso Reto Nötzli, ein weiterer Schwinger aus dem Schwyzer Kantonalschwingerverband.
Schwieriger wird es für die weiteren Eidgenossen, welche mit einem kleineren Kantonalverband antreten. Marcel Mathis und Benji von Ah sind die Hoffnungsträger der Ob- und Nidwaldner und Andi Imhof ist das Aushängeschild der Urner. Hansjörg Gloggner und Alain Müller vertreten die verletzungsgeplagten Luzerner, sie werden jedoch kaum um die Spitzenplätze mitreden. Ob Bruno Müller als Zugpferd der gastgebenden Zuger, beflügelt vom Heimvorteil zum grossen Wurf ansetzten kann wird sich zeigen. Franz Föhn ein weiterer bewährter Kranzsammler aus dem Zuger Kantonlverband besitzt das Potential zum Überraschungsmann.

Gästeschwinger angeführt vom Seriensieger Daniel Bösch
Bisher konnte Daniel Bösch bei seinen vier Kranzfestauftritten jeweils als Sieger vom Platz. Nach dem Zürcher-, St. Galler,- Glarner Kantonalen folgte am vergangenen Sonntag der Sieg am Nordostschweizerischen in  Wigoltingen. Bei sämtlichen diesen Triumpfen stand Bösch im Schlussgang und gewann diesen jeweils auch. Zudem verlor der 12 fache Kranzfestsieger aus Sirnach in dieser Saison noch keinen Gang. Am kommenden Sonntag misst sich der Unspunnensieger von 2011, erstmals im 2014 ausserhalb des Nordostschweizerischen Teilverbandes bei einem Kranzfesteinsatz. Der Toggenburger erhält dabei Unterstützung vom Thurgauer Altmeister Stefan „Burki“ Burkhalter, welcher den Bündner Beat Clopath ersetzt.
Ebenfalls eine Rochade verzeichnen die Nordwest- und Südwestschweizer. Remo Stalder ersetzt den verletzten Mario Thürig und könnte ein wichtiger Helfer für den Aargauer Mitfavorit Christoph Bieri werden.
Für den kleinsten Teilverband aus der Südwestschweiz startete neben Marc Gottofrey neu der Freiburger William Häni aus Neyruz. Komplettiert wird die Gästedelegation von den beiden Berner Eidgenossen Thomas Sempach und Bernhard Kämpf, welche wie Bieri zu den erweiterten Favoriten zählen, jedoch in erster Linie den Kranzgewinn in Cham anstreben.

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