24.08.17

Offene Ausgangslage am Unspunnen

Interlaken BE – Am kommenden Sonntag ist es soweit, der Unspunnen Schwinget steht vor der Tür und die Spitzenpaarungen sind bereits bekannt. Mit viel Spannung wird der Saisonhöhepunkt erwartet und es stehen viel Frage noch offen in der Runde. Am Sonntag Abend werden all diese Fragen beantwortet sein.
schwingenonline.ch ist am Unspunnen Schwinget am Sonntag live vor Ort und berichtet auf der Facebook-Fanpage laufend mit aktuellen Resultaten, Ranglisten und Fotos aus Interlaken.

von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Berner haben stärkstes Team
Wie schon vor sechs Jahren sind die Berner Schwinger das stärkste Team am Unspunnen Fest und haben dank der breiten Spitze die grössten Chancen auf einen möglichen Festsieg. Mit Kilian Wenger, Christian Stucki und Matthias Sempach sind gleich drei Top Leute im Team dabei, welche schon eidgenössische Anlässe gewinnen konnten. Auch nach ihnen folgen starke Eidgenossen und Mittelschwinger, welche jeden einzelnen Favoriten nur unterstützen können. Somit ist die grosse Frage, ob die Berner ihr Potential auch ausschöpfen können und nicht wie vor sechs Jahren bereits nach der Hälfte des Tages kein Mitspracherecht auf den Festsieg besitzen.

Ostschweizer wollen Titel verteidigen
Bei den Schwingern aus der Nordostschweiz steht die Titelverteidigung im Vordergrund. Daniel Bösch startet als Unspunnen Sieger vom 2011 und wäre der erste Schwinger, welcher den prestigeträchtigen Anlass zwei Mal gewinnen konnte. Mit dem Sieg auf der Schwägalp setzte er ein deutliches Ausrufezeichen, dass er bereit für neue Taten ist. Zusammen mit Armon Orlik und Samuel Giger gehört er zu den möglichen Siegesanwärtern. Das junge und aufstrebende NOS Team möchte mit einer guten Teamleistung den Sieg nach Hause fahren. Wer es schlussendlich ist, zeigt sich am Sonntag in Interlaken.

Innerschweizer mit vielen Verletzten
Die Schwinger aus der Innerschweiz müssen in diesem Jahr auf diverse Top Leute verzichten. Mit Christian Schuler, Martin Grab, Philipp Laimbacher und Mike Müllestein fehlen dem grössten Schwingerverband gleich vier grosse Schwinger. Aus diesem Grund führ nun der junge Joel Wicki das Team zusammen mit Sven Schurtenberger, Andi Ulrich und Benji von Ah an. Trotz den vielen Verletzungen können die Innerschweizer noch vieles mitbestimmen, wenn es um den Festsieg geht. Wer weiss, vielleicht mach am Schluss ein Innerschweizer Schwinger einem anderen Schwinger aus einem anderen Teilverband den Weg frei nach Oben.

Nordwestschweizer hoffen auf Alpiger & Co.
Das kleine Team aus der Nordwestschweiz kann auf sechs Eidgenossen zählen. Der Anführer von der Mannschaft ist momentan Nick Alpiger. Zusammen mit Bruno Gisler, Mario Thürig, Chrisoph Bieri, Patrick Rämatter und Daivd Schmid will er das Teilnehmerfeld am Saisonhöhepunkt aufmischen. Bereits am Eidgenössischen Schwingfest ist dies den Nordwestschweizern gelungen und könnte am Sonntag auch eintreffen. Denn nicht nur die Eidgenossen können beim NWS Team viel bewirken, auch die Mittelschwinger haben das Potential dazu.

Südwestschweizer gefährliche Gegner
Beim kleinsten Teilverband, den Schwingern aus der Westschweiz kann in diesem Jahr viel zugetraut werden. Bei ihrem letzten Auftritt, am Schwägalp Schwinget merkte man den Aufschwung in der Südwestschweizer Mannschaft. Lario Kramer, Steven Moser, Marc Gottofrey, Stéphane Haenni, Samuel Dind und Pascal Piemontesi haben momentan den Spirit dazu, auch Top Schwinger aus den anderen Verbänden zu bremsen und dies wird wahrscheinlich am Sonntag eintreffen.

Die Spitzenpaarungen

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