19.07.17

Können die Nordwestschweizer dem Druck aus Bern standhalten?

Solothurn SO – Am kommenden Samstag 22. Juli 2017 findet das traditionelle Weissenstein-Schwinget ob Solothurn statt. Am Nordwestschweizer Bergkranzfest werden 90 Schwinger aus den drei Teilverbänden Nordwestschweiz, Bern und Südwestschweiz antreten, wovon 14 eidgenössische Kranzschwinger am Start sind.
Das Anschwingen ist auf 08.30 Uhr gesetzt und die Festwirtschaft öffnet bereits um 06.30 Uhr. Der Schlussgang findet um 16.45 Uhr statt.
schwingenonline.ch ist auf dem Weissenstein am Samstag live vor Ort und berichtet auf der Facebook-Fanpage laufend mit aktuellen Resultaten, Ranglisten und Fotos aus der Nordwestschweiz.

von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Nordwestschweizer sind gefordert
Die Nordwestschweizer Schwinger standen in dieser Saison bereits an zwei Bergrkanzfesten im Einsatz. Auf dem Stoos sowie auf der Rigi konnten sie danke einer guten Mannschaftsleistung mit den anderen Teilverbänden mithalten. Am eigenen Bergkranzfest treffen sie in diesem Jahr auf den momentan stärksten Teilverband, die Schwinger aus dem Kanton Bern. Die Nordwestschweizer können am kommenden Samstag nur gewinnen. Denn mit ihrem Team sind sie fähig, den einen oder anderen Berner Schwinger aus dem Rennen zu nehmen und an der Spitze mitzuschwingen. Bruno Gisler und Nick Alpiger überzeugten in dieser Saison am Besten vom NWS Team. Aber auch bei Mario Thürig und Christoph Bieri zeigt die Formkurve nach oben. Mit diversen starken Mittelschwingern kann man dem NWS Team viel zutrauen.

Berner Favoriten
Trotz der verletzungsbedingten Absage von den beiden Schwingerkönigen Matthias Glarner und Matthias Sempach, startet die komplette Berner Spitze auf dem Solothurner Hausberg. Zu den absoluten Top Favoriten gehören aus dem Berner Team sicher Kilian Wenger und Christian Stucki. Wenger überzeugte mit dem Sieg am Bernisch Kantonalen Schwingfest und ebenfalls Christian Stucki, welcher sich momentan in Bestform präsentiert. Die beiden Spitzenathleten können auf ein starkes Team im Rücken zählen. Mit Simon Anderegg, Florian Gnägi, Remo Käser, Willy Graber, Bernhard Kämpf, Thomas Sempach und Niklaus Zenger haben sie eine grosse Auswahl an Leuten, welche ihnen den Weg nach vorne öffnen können. Aber auch diverse Mittelschwinger wie Matthias Aeschbacher und Curdin Orlik gehören dazu. Was bereits jetzt klar ist, der Weg zum Tagessieg führt nur über die Schwinger aus dem Kanton Bern.

Südwestschweizer mit Kranzhoffnungen
Das Südwestschweizer Team muss auf dem Weissenstein ohne Steven Moser und Pascal Piemontesi auskommen. Die beiden Sennenschwinger führen das Westschweizer Team momentan an. Trotzdem sind mit Samuel Dind, Stéphane Haenni, Michael Matthey und Johann Brocard vier Schwinger im Sägemehl vom Weissenstein am Start, welche durchaus Chancen auf einen Kranz haben. Für den kleinsten Teilverband wird es jedoch kaum möglich sein um den Tagessieg zu kämpfen. Bei ihnen steht der Erfolg der Kränze im Vordergrund. Wer weiss, mit einer guten Tagesleistung sind zwei Kränze für die Südwestschweizer Schwinger möglich.

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