20.07.18

Comeback von Giger bei Abschied von Gisler

Solothurn SO – Bereits findet morgen Samstag das vierte Bergkranzfest der Saison 2018 statt. Auf dem Weissenstein ob Solothurn kämpfen die Gastgeber aus der Nordwestschweiz gegen die Südwest- und Nordostschweizer.
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von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Comeback von Giger
Mit Spannung erwartet man bereits seit Wochen auf das Comeback von Samuel Giger. Der Thurgauer verletzte sich bei der Arbeit am Finger und musste eine lange Verletzungspause in Kauf nehmen. Vor der Verletzung zeigte der gelernte Zimmermann eine Top Saison, mit drei Kranzfestsiegen war er überall der Favorit. So startet er auch auf dem Weissenstein als Siegesanwärter. Das Talent aus dem Thurgau, wartete sichtlich, bis er wieder ins Sägemehl stehen kann und seine Leidenschaft, das Schwingen und den Kampf Mann gegen Mann weiterführen kann.
Nebst ihm kommt die Ostschweizer Spitze fast komplett auf den Weissenstein. Einzige abwesende Person wird Armon Orlik sein, welcher sich am Knie verletzt hatte. Trotzdem konnten die Ostschweizer auf der Rigi viel Selbstvertrauen tanken und sie werden auch ein Wort mit dem Festsieg mitsprechen. Wer auf dem Weissenstein gewinnen will, muss die Ostschweizer aus dem Weg räumen.

Gisler verabschiedet sich
Bruno Gisler war über Jahre der Teamleader im Nordwestschweizer Schwingerteam. Der Landwirt vom Schwingclub Solothurn gehört gleichzeitig zum Festorganisator auf dem Weissenstein. Mit seinen 127 Kränzen, dem Sieg am Innerschweizer Schwingfest sowie mit dem zweifachen Sieg auf seinem Hausberg, dem Weissenstein, ist Gisler eine lebende Schwingerlegende. Mit seinem angriffigen Schwingstil gehört er an jedem Schwingfest zum Favoritenkreis, so auch morgen Samstag. Er kann dabei bei seinem letzten Schwingfest auf die Unterstützung von seinen Nordwestschweizer Kollegen wie Nick Alpiger, Remo Stalder, Mario Thürig, David Schmid oder Patrick Räbmatter hoffen.
Tritt das Nordwestschweizer Team geschlossen auf, so ist viel möglich, auch ein Festsieg. Mal schauen wie sich die Gastgeber schlagen werden.

Südwestschweizer in Lauerstellung
Nebst den Gästen aus der Ostschweiz kommen noch 15 Gäste aus der Westschweiz dazu. Angeführt wird das Team vom Stoos Sieger Lario Kramer. Zusammen mit Benjamin Gapany, Pascal Piemontesi, Johann Borcard, Steven Moser und Stéphane Haenni liegt bei den Westschweizer Schwinger viel drin. Denn das aufstrebende junge Team rückt immer weiter an die Spitze heran und ist wie auf dem Stoos für mögliche Festsiege fähig. Wer weiss, vielleicht landen sie einen erneuten Erfolg, wie auf dem Stoos. Für Spannung ist sicherlich schon jetzt gesorgt.

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