28.12.11

Willy Graber: Empfehle den Jungs auch am Boden nachzugehen

v.l. Markus Thomi, Manfred Schneider, Willy Graber & Fredi Schläfli

Publikumsliebling und "Boden-Weltmeister" Willy Graber (27) machte am zweiten Tag des Eidg. Nachwuchstrainingslager die Ehre. Bereits um 8 Uhr morgens startete Willy mit der ersten Gruppe das Training. Bevor er sich nach dem gemeinsamen Abendessen mit den Nachwuchscracks um 19:30 Uhr wieder auf den Weg Richtung Bern machte, haben wir mit Ihm gesprochen.

Willy, du gibst jährlich rund 10 Nachwuchstrainings. Macht es Dir Spass?
Ja, schon. Aber es ist natürlich auch wichtig, dass wir im Sinne des Schwingsport, den Nachwuchs fördern und Ihnen etwas mit auf den Weg geben.

Wo legst du den Schwerpunkt heute in deinem Training?
Kombinationen in den Schwüngen (rechts, links, hinten- und vorne runter).

Wie wichtig erscheint Dir so ein Eidgenössisches Trainingslager für die Nachwuchsschwinger?
Sehr wichtig.  Die Nachwuchsschwinger haben sonst nur selten die Möglichkeit, sich mit den Kameraden von den anderen Teilverbänden zu messen. Hier haben Sie diese Möglichkeit, welche Sie unbedingt auch nützen müssen, um nicht zuletzt einen Schritt vorwärts zu machen.

Wo siehst du den grössten Unterschied zwischen diesen Nachwuchsschwingern und zu deiner Generation?
Sie sind technisch bereits weiter und vielseitiger, als "wir" damals. Aber auch diese Jungs müssen hart an sich arbeiten, damit sie variabel auf alle Seiten schwingen können.

Dein Tipp für die Jungs auf dem Weg ein Spitzenschwinger zu werden?
Schwingerische Vielseitigkeit trainieren (nicht nur Standschwingen und dann vorallem auch nachgehen und in die Bodenarbeit rein), an der mentalen Stärke arbeiten, gezieltes und kontrolliertes Kraftraining, um sich nicht zuletzt auch vor Verletzungen schützen zu können. Ganz wichtig erscheint mir, dass die Jungs von den Spitzenschwingern Schwünge abschauen, und diese auf Ihre eigene Körpergrösse/Gewicht abändern und weiterentwickeln, dass diese für Sie funktionieren. Hart an sich selber arbeiten und weiterentwickeln, dann kommt es gut.

Noch kurz ein Blick auf deine persönlichen Ambitionen 2012. Wo liegen da deine Schwerpunkte?
Da kein Grossanlass ansteht werde ich das Pensum auch ein wenig zurückfahren. Aber Ziel ist es mit den Spitzenschwingern mithalten zu können, den NWS-Kranz gewinnen zu können (der fehlt ihm noch), und dann das Berner Kantonale, an welchem ich um den Sieg mitschwingen möchte.

Willy, danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

Weitere Fotos finden Sie in der Nachwuchs-Gallerie.

Prominenz auch am zweiten Tag
Auch am zweiten Tag des Trainingslager hat sich mit Rolf Lussi (Präsident des Zürcher Kantonalverband / Ehrenmitglied SK Winterthur) ein weiterer Funktionär den Weg nach Weinfelden gefunden. Nachfolgend auf dem Foto mit dem Teilnehmer vom selben Schwingklub Philipp Nüssli (SK Winterthur).

v.l. Winterthurer Nachwuchsschwinger Philipp Nüssli mit Rolf Lussi (Präsident ZH Kan

 

 

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