06.05.13

NOS 2013 in Gais mit neuem Muni

Gais AR – In rund zwei Monaten treffen in Gais die besten Ostschweizer Schwinger auf Gästeschwinger aus allen Teilverbänden. Muni Zenobio sollte dem Sieger überreicht werden. Doch daraus wird nichts. Im Herbst 2012 tauften OK-Mitglieder, Vertreter des Spenders und Züchter Hansruedi Heim den MuniZenobio. Dem damals rund 650 Kilo wiegenden Stier wurde die Ehre zuteil, Siegerpreis des Nordostschweizerischen Schwingfests 2013 (NOS) in Gais zu sein. Doch das Schicksal hat für «Zenobio» einen anderen Weg bestimmt. Wie Züchter Hansruedi Heim erklärt, sei der Muni im Stall derart unglücklich gestürzt, dass er sich schwer verletzt habe. «Der Gang zum Metzger war unausweichlich», erklärt Hansruedi Heim sichtlich betroffen. Betroffen vom Vorfall zeigen sich auch die Organisatoren des Nordostschweizerischen Schwingfests. OK-Präsident Ueli Fitzi bezeichnet es als «tragisches Ereignis». Gleichzeitig wollen sich die Organisatoren nicht mit einem Nordostschweizerischen Schwingfest ohne Siegermuni anfreunden. Auf der Suche nach einer Alternative wurden sie im gleichen Stall fündig.

von Bruno Eisenhut, Medien NOS Gais 2013

«Jojolu» springt in die Bresche
Züchter Hansruedi Heim hält in seinem Stall auf der Oberzwislen mehrere Stiere. Als würdiger Nachfolger für den verunfallten «Zenobio» springt MuniJojolu in die Bresche. Genau wie sein Vorgänger verfügt auch «Jojolu» über einen sehenswerten Stammbaum und wiegt derzeit gegen 850 Kilogramm. «Ein Tier, das sich zeigen darf», bringt es Züchter Hansruedi Heim anlässlich des abermals einberufenen Fototermins auf dem Gaiser Dorfplatz auf den Punkt. MuniJojolu tritt anlässlich des NOS am 30. Juni in Gais nicht alleine auf. Weitere Lebendpreise stehen im Fokus der Schwinger. Rind Enrica winkt als Preis für den Zweitklassierten oder das Fohlen Don Fenaco aus dem Zuchtbetrieb von Hansruedi Enz dem Drittplazierten. Zudem stehen acht Geissen, gespendet durch die Gemeinde Gais, als Preis bereit.

5000 Zuschauer in Gais
Am 30. Juni werden in Gais gegen 5000 Zuschauer erwartet. Dafür wird in der Gaiserau eine Arena mit rund 3000 Sitzplätzen und zusätzlichen Stehplätzen erbaut. Drei Festzelte sollen eine optimale Verpflegung gewährleisten. Ein besonderer Komfort winkt all jenen Besuchern, die mit dem Zug anreisen werden. Auf der Strecke Gais–Altstätten errichtet das Ressort Bau in Zusammenarbeit mit den Appenzeller Bahnen einen temporären Bahnhof unmittelbar beim Festplatz.

Vorverkauf
Der Vorverkauf der Tickets ist eröffnet. An jedem SBB-, SOB- und BLS-Bahnhof und in über 1000 Poststellen sowie  in über 100 Hotelplan-Filialen und in allen grösseren Manor- und Coop-CityWarenhäusern oder bei «ticketportal» können Tickets bezogen werden. Zudem können Sitz- und Stehplätze auch an der Tageskasse gekauft werden.

Homepage NOS Gais

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