28.02.17

Schwingfestarena vs. Fussballstadion

Marin-Epagnier NE – Am kommenden Wochenende wird an der Abgeordnetenversammlung vom ESV entschieden, wo im Jahre 2020 das Jubiläumsschwingfest „125 Jahre ESV“ stattfindet. Dabei müssen sich die Abgeordneten zwischen einer Schwingfestarena und drei Fussballstadien entscheiden.

von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Schwingfestarena oder Fussballstadion
Die Wahl des Festortes für das Jubiläumsschwingfest „125 Jahre ESV“ sorgt bereits vor der Abstimmung für Diskussionsstoff. Die Abgeordneten müssen sich zwischen einer normalen Schwingfestarena und drei Fussballstadien entscheiden. Aufgrund des Bewerbungsrückzugs von Grenchen sind neu nur noch vier Austragungsorte möglich und somit wird das Jubiläumsschwingfest nicht in der Nordwestschweiz stattfinden. Die Karten werden darum neu gemischt. Die Stimmen der NWS Delegierten könnten bei der Abstimmung entscheidend wirken. Ihnen steht es offen, für welche Bewerbung sie sich entscheiden werden. Wobei die anderen vier Bewerber die Stimmen aus ihrem eigenen Teilverband sichern können. Ebenfalls einen hohen Stellwert haben die Stimmen der Ehrenmitglieder, welche wahrscheinlich eher die traditionelle Variante bevorzugen könnten. Gemäss ESV Statuten wird es nicht mehr als zwei Wahlgänge geben. Jedoch werden wahrscheinlich beide Wahlgänge gebraucht. Für Hochspannung ist somit gesorgt.

Appenzell bleibt Schwingfeststimmung treu
Bei der Bewerbung aus dem Appenzellerland stechen drei Punkte heraus. Die Arena würde als traditionelle Schwingarena im Hauptort vom Kanton Appenzell Innerrhoden, in Appenzell aufgebaut. Nebst der aufgebauten Infrastruktur wäre ein Verkehrskonzept vorhanden, welches die 15000 Zuschauer nach Appenzell bringen würde, sei es mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr. Einziger Knackpunkt könnte die Zufahrt nach Appenzell werden. Ein weiterer spezieller Punkt wäre, dass in Appenzell noch nie ein eidgenössischer Anlass stattgefunden hat und diese Grösse vom Fest auch das Möglichste wäre.

Bern, Luzern und Neuenburg im Fussballstadion
Die drei restlichen Bewerbungen aus Bern, Luzern und Neuenburg sind alle gleich aufgebaut. Das Schwingfest würde im Fussballstadion der jeweiligen Stadt stattfinden und wäre somit eine sehr gute Infrastruktur bereits vorhanden. Die Grösse und die Werbevorschriften könnte den Bewerbern jedoch ein Strich durch die Rechnung machen. Da die Fussballstadien jeweils mit viel Werbung ausgekleidet sind und sie jeweils von einem Unternehmen unter Vertrag sind, könnte dies ein spezieller Punkt werden. Es müssten alle Werbebanden abgedeckt werden, was ein enormer Aufwand bedeuten würde. Obwohl dass schon Eidgenössische Schwingfeste in Fussballstadien stattgefunden hatten, kann die Schwingfest-Stimmung zu einer normalen Arena nicht kopiert werden
Die Verkehrskonzepte sind schon seit Jahren in Betrieb, was sicher als grosser Vorteil für alle Bewerbungen ist. Die Anreise mit dem Auto und dem öffentlichen Verkehr wäre somit kein Problem.

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