23.08.16

Vorschau ESAF 2016: Nordostschweizer Schwingerverband

Estavayer-le-Lac FR – schwingenonline.ch präsentiert in fünf verschiedenen Vorschauen die fünf verschiedenen Teilverbände des Eidgenössischen Schwingerverbandes in der Hinnsicht auf das Eidgenössische Schwinge- und Älplerfest 2016. Heute mit dem Nordostschweizer Schwingerverband.

von Pascal Schönenberger (ps), schwingenonline.ch

Das wichtigste in Kürze:
Im Nordostschweizer Schwingerverband gab es in der laufenden Saison einen deutlichen Machtwechsel. Die jungen aufstrebenden Schwinger lösten die Routiniers an der Spitze ab. Allen voran Armon Orlik, gefolgt von Samuel Giger. Mit seinen sechs Kranzfestsiegen prägte der Bündner Orlik das Geschehen im Sägemehl deutlich und setzte zusammen mit Samuel Giger bereits Anfang Saison die erste Duftmarke am Thurgauer Kantonalschwingfest, die Zweite am NOS Schwingfest und die Letzte mit dem Doppelsieg auf der Schwägalp. Beide gehören zum klaren Favoritenkreis.
Aber nicht nur die Jungen sind am Drücker. Auch Daniel Bösch und weitere Routiniers darf man nicht vergessen. Mit einer guten Teamleistung ist für den NOSV in Estavayer alles möglich.

Königsanwärter:       Armon Orlik, Samuel Giger

Anwärter auf ersten eidgenössischen Kranz:
Armon Orlik, Samuel Giger, Domenic Schneider, Mario Schneider, Roger Rychen, Michael Rhyner, Tobias Krähenbühl

 Beim NOS Verband kommen gleich sieben Schwinger in Frage für einen eidgenössischen Kranz. Nebst den beiden Talenten und Königsfavoriten Armon Orlik und Samuel Giger gehören mit Domenic und Mario Schneider, Roger Rychen, Michael Rhyner und Tobias Krähenbühl fünf weitere starke Mittelschwinger in den Kreis der möglichen Kranzgewinner.
Die Gebrüder Schneider traten an ihren jeweiligen Kranzfesteinsätzen immer seriös auf und prägten die jeweiligen Fester mit. Dank ihres angriffigen Schwingstils könnten sie am Wochenende den einen oder anderen Spitzenschwinger bezwingen und so zum ersten nationalen Eichenlaub gelangen.
Auch der Glarner Roger Rychen überzeugte in der laufenden Saison mit sieben Kränzen, unteranderem auf der Schwägalp. Der gelernte Landwirt aus Mollis steigerte seine Form in den letzten Jahren deutlich und wurde immer mehr zum Favoritenschreck. Auch er könnte dank seinem offensiven Schwingstil für Furore sorgen in der Romandie.
Der letztjährige NOS Sieger Michael Rhyner stand in dieser Saison zwei Mal im Schlussgang und sicherte sich insgesamt vier Kränze. Der Toggenburger ist bekannt für seinen enormen Trainingswillen und ist optimal auf das ESAF vorbereitet. Einziger Wehmutstropfen der laufenden Saison war, dass er an keinem der drei Bergfester über sich hinauswachsen konnte. Jedoch startet er wie alle anderen Schwinger bei Null und kann trotz NOS Sieg 2015 ohne Druck starten und frei von der Leber schwingen.
Auch der Thurgauer Tobias Krähenbühl steht auf der Liste der möglichen Kranzkandidaten. Er war bereits vor drei Jahren in derselben Liste, leider reichte es ihm in Burgdorf nicht zum Kranz. In diesem Jahr sieht es jedoch anders aus und überzeugte in den letzten Jahren immer wieder mit Spitzenresultaten. Er ist ebenfalls ein Offensiv-Schwinger und auch mit dieser Masche könnte es ihm in diesem Jahr zum Kranz reichen.

Grund zur Hoffnung:
Das NOS Team tritt in diesem Jahr klar mit dem stärkeren Team an als vor drei Jahren in Burgdorf. Angeführt wird das Team von Armon Orlik und Samuel Giger, welche auf die Unterstützung von diversen Routiniers zählen können. Mit Daniel Bösch, Arnold Forrer, Matin Glaus, Michael Bless, Raphael Zwyssig, Stefan Burkhalter, Beni Notz, Fabian Kindlimann und Beat Clopath kann das NOS Team auf die komplette Spitze setzen und niemand fehlt ihnen verletzungsbedingt. Weiter drucken im Hintergrund diverse Mittelschwinger nach vorne, welche dem Team sehr wichtig sind. Das NOS Team überzeugte an den letzten „Eidgenössischen“ immer mit der Teamleistung und dies wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Denn an den letzten beiden Bergfesten war die Teamleistung deutlich bemerkbar. Wenn alles zusammenstimmt und sich jeder Schwinger gegenseitig anspornt, so kann es auch sein, dass am Sonntagabend der Schwingerkönig auf der NOS Tribüne gefeiert wird.

Grund zur Sorge:
Eine Verletzung eines Spitzenschwinger könnte für das NOS Team wichtige Folgen haben. In diesem Jahr ist jedes Teammitglied wichtig. Wenn man den Königstitel nach Hause tragen möchte. Wenn ansonsten nichts schief läuft, muss man keine Sorgen im Ostschweizer Team haben.

Diesjährige Kranzfestsieger:

6 Kranzfestsiege:        Armon Orlik: TG-Kt. / GLGR-Kt. / GRGL-Kt. / NOS / Weissenstein / Schwägalp

2 Kranzfestsiege:        Samuel Giger: ZH-Kt. / Schwägalp

1 Kranzfestsieg:          Michael Bless: Bern-Jura

                                          Raphael Zwyssig: AP-Kt.

                                          Arnold Forrer: SH-Kt.

                                          Beat Clopath:  SG-Kt.

Morgen folgt die letzte Vorschau, über den Bernisch Kantonalen Schwingerverband

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